Sommerferien! Ja, das klingt gut. Und es ist gut!
Jetzt weiß ich gar nicht was ich sonst noch sagen soll. Endlich mal wieder ausschlafen, endlich mal wieder faul-sein dürfen. I’m happy happy happy!
See you soon!
Sommerferien! Ja, das klingt gut. Und es ist gut!
Jetzt weiß ich gar nicht was ich sonst noch sagen soll. Endlich mal wieder ausschlafen, endlich mal wieder faul-sein dürfen. I’m happy happy happy!
See you soon!
Nein, stimmt natürlich nicht – zumindest nicht in dieser Formulierung. Es gibt zwar wieder eine Hochzeit, nachdem wir schon letztes Wochenende auf einer gewesen sind, doch wie immer fahren wir da mit einem glückseligen Lächeln im Gesicht hin. Was gibt es besseres als Hochzeiten?
Zur aktuellen Wetterlage: Die letzten Wochen fühlte ich sehr an meine Zeit in Malawi erinnert. Tierisch heiße Temperaturen, verbunden mit wolkenbruchartigen Regenfällen bzw. Wasserfällen und damit einhergehend eine tropische Luftfeuchtigkeit. Ist zwar ein bisschen anstrengend, aber irgendwie fühlt es sich gut an, fast ein bisschen wie Zuhaus, wie Afrika eben… *Seufz*
Hello everyone!
YES, we can say „YES“. And we did! Wir haben uns das „Ja“-Wort gegeben. 23. Mai 2009 in Hessigheim. Es war herrlich! Ein richtig rauschendes Fest, wie man sich eben eine Hochzeit vorstellt. Das Wetter und die Feierlaune unserer Gäste war phänomenal, einfach gigantisch gut! Ach, ich gerate schon wieder ins Schwärmen, aber so sollte es wohl sein, wenn man über seine eigene Hochzeit spricht. Meine Anna-Lena war umwerfend, sie blendete mich regelrecht mit ihrer Schönheit. Ich werd bald mal ein paar Bilder hochladen, dann könnt ihr sie auch noch einmal bestaunen.
Anschließend fuhren wir eine Woche nach Kroatien, wo das Wetter leider nicht mehr ganz so strahlend war, dennoch hatten wir eine wunderbare Zeit! Erholt und noch ganz erfüllt von den Erinnerungen an das Fest, traf mich der Alltag umso härter. Am ersten Montag nach dem Ferien unterrichtete ich sieben Stunden am Stück. UFF! Und die kommenden Wochen wurde es auch nicht sonderlich besser. Ich freu mich schon auf meine ersten Sommerferien, bis dahin gibt es noch ein, zwei Hospitationen aber ansonsten müsste ich über den Berggipfel sein. Hoff ich.
Unsere Wohnung haben wir mittlerweile gemütlich eingerichtet und fühlen uns sehr wohl in Müllheim, im Markgräfler Land. Am Wochenende ist Stadtfest, da wird es vermutlich etwas geschäftiger als sonst zugehen, genießen aber den gemütlichen, nahezu mediterranen Flair des Städtchens.
So weit mal von mir, falls es die Zeit zulässt werde ich bald mal wieder etwas genauer aus meinem oder unseren Leben berichten. Bis dahin wünsche ich euch Gottes Segen und eine gute Zeit!
Lukas
JA! Der SC Freiburg ist aufgestiegen. „Wir sind dann mal oben!“ prangte von tausenden T-Shirts. Das Spiel selbst war am vergangenen Mittwoch nicht sonderlich atemberaubend, aber immerhin kam einiges schönes bei rum, dafür dass man schon Zweitligameisterist und schon von Duellen mit namhafteren Clubs aus dem Freistaat träumt.
„Up“ geht’s auch in Cannes bei den Filmfestspielen, zwar eine Nummer kleiner als bisher, in Zeiten in denen man sich die Zigarre nur noch mit einem 100€-Schein, der eine null weniger trägt, anzündet, aber mit ungebrochenem Staraufgebot. In SWR3 kommentierten Sascha Zeus und Michael Wirbitzky, dass man die Finanzkrise im Yachthafen am deutlichsten bemerken würde, da die Decks nicht mehr mit Bollinger-Champagner gewienert würden. Sondern mit ordniärem Riesling-Sekt.
Der Eröffnungsfilm ist ein Animationsfilm in 3-D, ein ganz besonderes Schmankerl aus dem Hause Pixar, das einen „unglaublichen“ Must-See-Hit nach dem anderen raushaut. So geht es im neuesten Streich steil nach oben: „Up“. Um was geht’s? Rüstiger Rentner rüstet sich für den Aufbruch aus der Großstadttristesse. Und das ist keine Metapher! Tausende von Luftballons sollen dafür sorgen, dass er ein richtiges Abenteuer erlebt: Ab nach Südamerika. Allein! Dumm nur, dass sich ein kleiner Pfadfinder auf die Veranda verirrt hat…
Der Teaser ist schon fantastisch, ich hab mich vor Grinsen kaum noch eingekriegt. Aber warum, warum bekommen den die Amis schon Ende des Monats präsentiert, während wir noch bis zum 24. SEPTEMBER warten müssen? Die Welt ist doch ungerecht.
So, vom ersten Schrecken und der Umstellung etwas erholt gibt es nun einen größeren Blogein- und Nachtrag.
Ich bin wieder im Lande, back in cold ol’ Germany. Hätt ja nicht gedacht dass mir ein Temperaturumstieg von knapp 50 Grad doch so zu schaffen macht. Auf den Winter in Frankfurt hatte ich mich auch ganz gut eingestellt, die Frostvorstufe vom Flugzeug hatte ich nicht bedacht und mir so eine Erkältung zugezogen.
Dass ich kurz vor Weihnachten von einem Tier gestochen wurde, stellte sich erst nach und nach heraus, als die Entzündung immer heftiger wurde, 39 Fieber, Schmerztabletten und Antibiotika angesagt waren. Womöglich war der Übeltäter ein kleiner Skorpion, so zumindest die Meinung der Einheimischen. Wie auch immer, der Eiter ist der Wunde in Strömen entflossen und jetzt muss es eigentlich nur noch zuheilen. Glücklicherweise konnte ich mit einem Schwimmpflaster trotz Verletzung im Malawisee planschen und schnorcheln, bunte Fische und angenehme 25 Grad im Wasser und 45 Grad Außentemperatur genießen. Paradiesisch!
Und was gibt es sonst? Einiges! Das Referendariat steht vor der Tür, die FES Lörrach lässt bitten, voll genial, denn da wollte ich unbedingt hin, zu meinem Glück fehlt mir also nur noch ein Zimmer in Schulnähe. Und das zu finden stellt sich als nicht ganz so unkompliziert heraus…
Morgen geht es für mich zu einer Stippvisite nach Südbaden, Wohnungssuche und Krankenbesuch bei meiner Anna, die nach einer Blinddarmentzündung darniederliegt. Ich freu mich schon auf Freiburg.
Viele liebe Grüße aus Hessigheim!
Frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr wuensche ich euch allen!
Gestern um 13:00 hatten wir knapp 42 Grad, das ist nicht unbedingt die Weihnachtsstimmung, die man aus deutschen Gefilden kennt. Und an dem Tag heiraten wohl auch gerne Malawianer, daher waren wir zu einer Hochzeit eingeladen, das war sehr interresant, und morgen bin ich schon wieder auf einer Hochzeit eingeladen, da werd ich wahrscheinlich aber nicht so lang bleiben, die deutschen gefallen mir da doch ein wenig besser, tja Kultur eben.
Und bis zu meiner eigenen Hochzeit sind es noch 148 Tage, krass oder?
Und da Mister President kurzerhand Ferien bis zum 5.1. verkuendet hat, werden wir vom 1.1. bis zum 4.1. an den Malawisee fahren, Cape McClear, Nationalpark und schnorcheln und und und – und Spass haben!
Viele liebe Gruesse aus Ntcheu bei 40 Grad!
euer Lukas
Aufgepasst! Auf Flickr gibt es jetzt Bilder aus Malawi! Ich freu mich so, dass ihr jetzt auch einen kleinen Einblick von meinen Erlebnissen und Eindruecken bekommt. Alles Liebe, Lukas
Wir haben Verstärkung aus Deutschland bekommen – und damit kam einiges an Post und Paketen an. Fast wie Weihnachten, wenn man es von der Geschenkeseite aus betrachtet.
Anna hat mir einen Adventskalender gebastelt, voll der Hammer. Dumm war nur dass die Tüte versehentlich falsch beschriftet worden war und der arme Schorsch dann „seinen“ freudestrahlend entgegengenommenen Kalender wieder abgeben musste… Naja, ich hab ihm immerhin die Tüte geschenkt und an Post ist er auch nicht leer ausgegangen.
Kakerlaken, ja, die haben wir hier am rumwuseln und deshalb empfiehlt es sich die Küche regelmäßig auf den Kopf zu stellen, dann gut zu schütteln und das rausfallende Krabbelzeug mit voller Breitseite „Doom“ ins Jenseits befördern. Und wenn das nicht klappt, dann hat man so Viecher auch mal aufm Kopf zu Besuch, so kürzlich geschehen. Kakerlaken sind immer ein Indiz dafür dass es für sie irgendwas zu holen gibt – und selbst eine nach deutschen Standards geführte Küche ist davor nicht gefeiht. Die Küche ist auch nicht unbedingt im besten Zustand, nehmen wir nur den Kühlschrank als Beispiel. Der ist weder dicht noch kühlt er oder vielleicht gerade deshalb. Nun denn,
wegen der mangelnden Dichte haben wir gewisse Ameisen als Dauergäste vor Ort, drei Mahlzeiten und Zwischensnacks inklusive.
Aber seit gestern ist nun unser Senior Fridge nun im Ruhestand und wir sind im Besitz eines neuen Kuehlschranks, richtig cooles Teil, im wahrsten Sinne des Wortes.
Das Ferienprogramm hat auch angefangen und es macht grossen Spass die Kiddies um sich zu haben, leider kann ich keine Bilder auf Flickr laden, immerhin hab ich 150 schoene Aufnahme aus meinem Fundus zurechtgeschnitten… Schade! Aber ihr muesst wohl warten bis ich nach Blantyre, Lilongwe oder zurueck nach Deutschland komm.
So viel von mir! Alles Liebe und Gottes Segen!
Lukas
Die Regenzeit hat begonnen, was bedeutet dass die Temperaturen doch um einige Grade gesunken sind, es eine Vielzahl an Insekten gibt, Schlangen aus ihren Verstecken kommen und Autos im Schlamm versinken. Mmh, bleiben wir lieber bei „im Straßengraben stecken“ das trifft es doch etwas genauer, soll mir nachher keiner Sensationsmache
vorwerfen.
Wir wollten uns gerade aufs Abendessen stürzen da klingelte ein Handy. Alles stehen und liegen lassen, weil der Landcruiser liegengeblieben ist. In besagtem Straßengraben. Man nehme also so viel Männer wie man kriegen kann, dazu noch eine Seilwinde oder vergleichbares und hoffe auf einen stabilen Baum, ohne den wären wir völlig aufgeschmissen gewesen, dieser lehmige Schlamm ist flutschiger als Schmierseife. Aber wir haben die Karre wieder flott bekommen, wie das genau geklappt hat kann ich schwer rekonstruieren, jedenfalls hat es geklappt!
Der Kittel meines Opas leistet hier auch einen guten Dienst mich trocken zu halten, bisher ziemlich zuverlässig. Bei den Fahrten mit Regen und ordentlich Wind ist man ohne Jacke arm dran, gut dass ich den Kittel hab!
So, heute nur ein kurzes Lebenszeichen.
In Kuerze beginnt die Regenzeit, oder wie man sich hier ausdrueckt: Any time from now! Die letzten Tage hatten wir Mittags rund 44 Grad im Schatten, es ist einfach unglaublich. Vorhin hat es auch noch ein paar Tropfen geregnet und jetzt ist es die reinste Dampfgrotte, kein Witz!
Ich binm gesund und wohlauf, schwitze aber meine zei Liter pro Tag, uff!